Willkommen bei der MORABA

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Die Mobile Raketenbasis (MORABA) ist eine Abteilung des DLR Raumflugbetrieb und Astronautentraining am Standort Oberpfaffenhofen.

Bereits seit den 60er Jahren führt die MORABA wissenschaftliche Höhenforschungsmissionen mit unbemannten Raketen und Ballons durch und entwickelt mechanische und elektrische Systeme.

Die Einsatzbereiche für Höhenforschungsraketen sind vielfältig und reichen von Atmosphärenforschung, Astronomie, Hyperschallforschung und Technologietestung bis hin zu Experimenten in Schwerelosigkeit.

Für Planung, Vorbereitung und Durchführung der Höhenforschungsprojekte hat die MORABA eine einzigartige Mobile Infrastruktur und Hardware entwickelt, mit der im Prinzip innerhalb kurzer Zeit irgendwo auf der Erde eine Rakete gestartet werden kann.

Die Erfahrungen und Kompetenzen werden von nationalen und internationalen Einrichtungen, Industrie und Hochschulen geschätzt und gesucht.

Detaillierte Informationen zu unseren Dienstleistungen und der mobilen Infrastruktur finden Sie in den MORABA Portfolio-Dokumenten:

Aktuelle MORABA Galerie

MORABA News

For­schungs­ra­ke­ten brin­gen Stu­die­ren­den­ex­pe­ri­men­te in die Schwe­re­lo­sig­keit

Ein komplexes Raumfahrtprojekt während des Studiums auf die Beine stellen – von der Idee über die Planung und den Bau der Experimente bis hin zum Flug auf einer Forschungsrakete – das ermöglicht das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Agentur (SNSA). Zwischen dem 4. und 7. November 2022 sollen die beiden Forschungsraketen REXUS 27 und REXUS 28 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden starten. Mit an Bord sind die Experimente von fünf Studierenden-Teams von Universitäten aus der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Die Raketen werden bei dem parabelähnlichen Flug eine Höhe von etwa 80 Kilometern erreichen, wobei für rund zwei Minuten Schwerelosigkeit herrscht.

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Ex­pe­ri­men­te und ein „Spi­on“ in Schwe­re­lo­sig­keit

Am 21. Oktober 2022 um 9:25 Uhr startete die Forschungsrakete MAPHEUS-12 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) von der schwedischen Raketenbasis ESRANGE nahe Kiruna. Sie erreichte eine Höhe von rund 260 Kilometern und segelte dann an einem Fallschirm zurück zur Erde. Mit an Bord erstmals Nervenzellen mit Blick auf deren abweichende elektrische Signale in Schwerelosigkeit. Zudem untersuchte das Forschungsteam im Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs, wie sich die Polarität von Zellen unter „Zero-G“ verhält. Einen Testlauf unter Weltraumbedingungen gab es mit dem Flug für neuartige Solarzellen ebenso wie für eine Verschlüsselungstechnik, die zukünftig Daten von Lebenserhaltungssystemen und Raumfahrzeugen schützen soll. Erstmals kam eine wiederverwendbare Zündeinheit in der Oberstufe zum Einsatz.

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