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Erfolgreicher Start der Höhenforschungs-rakete MAPHEUS-16
Das Experimentieren in Schwerelosigkeit ist für viele Zukunftstechnologien ein wichtiger Bestandteil und ermöglicht neuartige Erkenntnisse. Denn in Mikrogravitation laufen physikalische, chemische und biologische Prozesse anders und teils schneller ab als auf der Erde. Deshalb führt das DLR im MAPHEUS-Programm seit mehr als 15 Jahren regelmäßig Flüge mit Höhenforschungsraketen durch. Am 12. November 2025 um 5:05 Uhr machte sich die Mission MAPHEUS-16 vom Raketenstartplatz der Swedish Space Corporation (SSC) in Esrange auf ihre Reise in die Schwerelosigkeit.

Flugexperiment ATHEAt erfolgreich gestartet
In Zukunft sollen immer mehr Komponenten von Raumtransportfahrzeugen wiederverwendbar sein, also mehrfach zum Einsatz kommen und so wirtschaftlicher werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt dafür Technologien und testet sie mit Höhenforschungsraketen. Am 6. Oktober 2025 um 10:45 Uhr ist das Flugexperiment ATHEAt erfolgreich vom Startplatz auf der Insel Andøya im Norden von Norwegen abgehoben.

MAPHEUS-15: 600. Raketenstart jenseits des Polarkreises
Am 11. November 2024, um 8:38 Uhr deutscher Zeit, erhob sich zum 600. Mal eine Höhenforschungsrakete über die eisige Landschaft schwedisch Lapplands. An Bord der Mission MAPHEUS 15: 21 wissenschaftliche Experimente des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und seiner internationalen Partner.

MAPHEUS-14: 400 Kilogramm Forschung in Schwerelosigkeit
Am 27. Februar 2024 um 8:27 Uhr ist die Höhenforschungsrakete MAPHEUS-14 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich von der schwedischen Raketenbasis ESRANGE nahe Kiruna gestartet. Sie erreichte eine Höhe von 265 Kilometer und versetzte ihre wissenschaftliche Fracht rund sechseinhalb Minuten lang in Schwerelosigkeit. Insgesamt 14 Experimente waren an Bord der Rakete, die nach der Landung wieder sicher geborgen wurden. Die Ergebnisse sollen künftigen Weltraummissionen, der Technologie- und Materialentwicklung wie auch den Menschen auf der Erde dienen.

MAIUS-2: Ultrakalte Atome im Weltraum-Mini-Labor
Wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Internationalen Raumstation ISS forschen, dann muss die Technologie klein und leicht gebaut und zudem noch bis auf „Herz und Nieren“ getestet werden. Doch manche Experimente sind so komplex, dass gerade die Miniaturisierung zu einer großen Herausforderung wird. Dazu zählen auch Versuche mit sogenannten Bose-Einstein-Kondensaten (BEK), bei denen ultrakalte Atome in einer Materiewelle „im Einklang schwingen“. Um diese Entwicklung weiter voranzutreiben, ist am 2. Dezember 2023 um 8:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit das Experiment MAIUS-2 (Materiewellen-Interferometrie unter Schwerelosigkeit) mit einer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen Forschungsrakete vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden ins Weltall gestartet.

Erfolgreicher Erstflug von „RED KITE“
In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Bayern-Chemie ist es nun gelungen einen neuen Raketenmotor der Eintonnen-Klasse zu entwickeln und zu qualifizieren. Am 13. November 2023 startete die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR die erste Forschungsrakete, angetrieben von einer einstufigen „RED KITE“ (übersetzt „Roter Milan“) vom Startplatz Andøya Space im Norden Norwegens.

Red Kite Static Firings
Die Mobile Raketenbasis (MORABA) des DLR Oberpfaffenhofen und die Bayern-Chemie GmbH aus Aschau am Inn haben erfolgreich zwei statische Abbrände ihres neuen Feststoffraketenmotors „Red Kite“ durchgeführt. Die Abbrände dienten der Qualifikation des seit 2020 in Entwicklung befindlichen Motors für den Erstflug, der nach nun folgender Auswertung der Sensordaten in die Serienproduktion überführt wird.

MAPHEUS-13 startet in Schweden – Rakete hebt mit 2.700 Missionslogos von Kindern ab
3, 2, 1, Start! Die Forschungsrakete schießt in die Höhe. Etwas über eine Minute später ist sie bereits im Weltraum. Neben vielen Instrumenten zur Forschung in Schwerelosigkeit befindet sich eine ganz ungewöhnliche „Fracht“ an Bord: über 2.700 Bilder von Kindern aus ganz Deutschland. Entstanden sind die Zeichnungen im Rahmen einer Mal-Aktion, zu der das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der Stiftung „Kinder forschen“ aufgerufen hatte. Dabei konnten Kindergärten und Grundschulen ihre Entwürfe für ein Missions-Logo einreichen – und mit dem erfolgreichen Start vom 22. Mai 2023 löste das DLR sein Versprechen ein, alle Bilder mit ins All zu nehmen.

STERN II: Mit N2ORTH in den Himmel über dem Polarkreis
+++ Die erste N2ORTH-Rakete ist am 18. April 2023 um 11:05 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erfolgreich vom Raumfahrtzentrum Esrange gestartet und hat eine Höhe von rund 64 Kilometern erreicht. +++
Nach drei Jahren intensiver Vorbereitungen sollen am 17. und 22. April 2023 die zwei baugleichen Experimentalraketen N2ORTH vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden in den Himmel über dem Nordpolarkreis starten. Das HyEnD-Team von Studierenden der Universität Stuttgart hat die beiden beim Start rund 200 Kilogramm schweren Raketen im Rahmen des STERN-Programms (Studentische Experimental-Raketen) der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR selbst entwickelt, gebaut und getestet. Das Programm ermöglicht den Teilnehmenden bereits während des Studiums erste Erfahrungen mit einem „echten“ Raumfahrtprojekt zu sammeln. Angetrieben werden die beiden rund acht Meter langen Experimentalraketen bei ihrem Flug mit einer Kombination aus flüssigem Lachgas und einem Festbrennstoff und erreichen dabei mehrfache Schallgeschwindigkeit.

Studierende können wieder durchstarten
+++ REXUS 30 ist am 29. März 2023 um Punkt 6:30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit erfolgreich vom Raumfahrtzentrum Esrange in Kiruna (Nordschweden) gestartet. Die Rakete hat bei ihrem Flug eine Höhe von rund 77 Kilometern erreicht. +++
Nach zwei Jahren ist es endlich soweit: Die Forschungsraketen REXUS 29 und 30 starten vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Ab dem 28. März 2023 öffnet sich das Startfenster, sofern die Wetterbedingungen mitspielen. Mit an Bord sind insgesamt neun Experimente von Universitätsteams aus Deutschland, Schweden, Rumänien und Norwegen. Die fast sechs Meter langen Raketen besitzen einen Durchmesser von rund 36 Zentimetern und können bis zu 40 Kilogramm Experiment-Nutzlast tragen. Sie durchfliegen auf ihrem Parabel-ähnlichen Flug zwei Schichten der Atmosphäre – die sogenannte Tropo- und Stratosphäre – und erreichen die Mesosphere in einer Höhe von bis zu 80 Kilometern. Auf dem Flug durch diesen suborbitalen Raum herrscht dann für rund zwei Minuten Schwerelosigkeit – Zeit genug, um alle Experimente an Bord auszuführen.
